Kapitel 2: Verschwörung der Herzen

Indizien, Analysen und deutliche Spuren bringen uns auf die Fährte der Dämonologin Elelka Herzen und weisen uns in Richtung Grisswald. Der alte König Valerien hat zu dieser Zeit sowohl die horrende Zwergensteuer erlassen als auch das Edikt Mutanten nicht weiter zu Verfolgen.
Valerien erzürnt die ältesten Verbündeten der Menschen und entzündet in diesen Tagen einen Krieg gegen die Zwerge an seinen Grenzen. Zeitgleich verhöhnt sein Mutanten Edikt die Kirche Sigmars. Das Reich steuert unter vollen Segeln in seinen Untergang und verdeutlicht wie machtlos bzw. wie verdorben unsere mächtigsten Füphrer sind. Es hat den Eindruck als hätten die meisten unserer Reichsfürsten vergessen was Sigmargefällige Moral zu bedeuten hat.

Während unserer 20 tägigen Reisevon Bögenhafen nach Grisswald konnten wir sehen wie der Konflikte der Herrschenden sich auf das Volk verlagerte. Unruhe durchzog das einst geeinte Reich, geschürrt durch Unsicherheiten konnten Zwerge und Menschen sich kaum noch in die Augen sehen. Mutanten drängten auf die Strassen und in die Dörfer - legalisiert durch das Edikt des Königs. Jene die die Mutanten verjagten, wie sie es seit Generationen getan hatten wurden jetzt von den Truppen des Königs verfolgt, die das Edikt ihres Herrschers durchsetzen wollten.

In Bögenhafen waren uns die Augen geöffnet worden und wo wir nun hinsahen sahen wir den Einfluss des großen Wandlers - Tzeentch hatte Sigmars Reich in seine Klaue eingeschlossen und je mehr wir Wussten, desto mehr sahen wir auch. In einer Kutschstation erlösten wir eine Tzeentch besessene Hexe von ihrem Leid.
In Kemperbad ist Zeitgleich mit unserer Ankunft ein königlicher Plenitotentat eingetroffen, ein direkter Beautragter des Kaisers, der wie man hört einige Steuerlücken aufgrund der Freistadtregelung ergründen möchte und den Status der Handelsstadt in Frage stellt, was zu weiteren Unruhen führt.

Auf der Fortsetzung unseres Weges nach Grisswald stolpern wir über einen weiteren Faden des Intrigennetzwerkes. Dem Leser solle spätesten jetzt auffallen, dass die machenschaften der dunklen Kulte unser Reich überwuchern wie der Schimmel einen Käse. Der Wanderer der seine Augen nicht verschließt, sich nicht einlullen lässt von dem gut Gerede der hohen Fürsten, hat quasi keine Wahl als zusehen was nicht gesehen werden will. Den Faden den wir nur wenige Tage vor Grisswald fanden hatte die Form einer Signalstation. Zwergische Arbeiter klagten über den Fluch, der über diesem seltsammen Bauwerk lag. Bein genauerer Erforschung stellte sich heraus, dass die Signalstation auf einer alten Ruine, die als Fundament diente, errichtet worden war.

Nach dem wir einen Zugang gefundenden und eine menge lebender Toter der Endlichkeit zugeführt hatten durchsuchten wir das Gewölbe.Wir stießen auf eine kleine Bibliothek an uninteressanten Büchern, ein alchemistisches Labor mit experimenten um Warpstein und Untote, ein magisch geschriebenes Buch über Nekromantie, astronomische Aufzeichnungen aus dem Jahre 1302, ein magischer Stock, eine Karte mit Linine und einer Markierung wo sich Linien bei den "Kahlen Hügeln" treffen. Dinge die wir später genau betrachten wollten.

In Grisswald erfuhren wir das Etelka Herzen zwergischen Minenarbeitern ihre Mine abgekauft hatte. Wir finden heraus das Etelka Herzen ihren Turm mit Goblins gesichert hat, die für Unruhe im hiesigen Umland sorgen. NAch dem der Däonenturm von uns gesäubter wurde finden wir  bei der Durchsuchung des Turmes  ein paar Wertsachen: ein Zauberbuch sowie einen Brief, der etwas von einer ominösen Expedition zur Sicherung eines wichtigen Gegenstandes in den kahlen Hügeln beschreibt. Der Brief, sowie ein Ring sind mit den Symbolen des Chaosgottes Tzeentch versehen.

 Wenn eine Däonologin auszieht um etwas zu bergen, kann man davon ausgehen, das es nichts gutes Bedeutet wenn ihr ihre Unternehmung geling. Wir brauchten keine weitere Aufforderung um unser Reiseroute in Richtung der Kahlen Hügl neu auszurichten. Eine Verfolgung ist um so leichter je auffallender sich die Verfolgten verhalten. Die Expedition Etelka Herzens war in vielen Kutschstationen und Gasthöfen meist durch ungebührliches Verhaltena ufgefallen, so dass eine Verfolgung nicht weiter schwer war.

Wir folgen der Expedition bis zu einem Ort der hier als Teufelsschüssel bekannt ist. Dieser Ort ist für die seltsame Umgebung und kahlheit der Hügel verantwortlich. Angeblich ist einst ein gewaltiger Stein vom Himmel gefallen und dort Einschlug wo heute ein kleiner See zusehen ist. Während der Nacht taucht unerwartet der Chaos Mond Morrslieb mit einem leichten Grinsen, dass fast den ganzen Himmel erfüllt auf und verbreitet sein blass bläuliches leuchten über dem Kratersee.
Eine geisterhaften Erscheinung mit einer klaffenden Hals Wunde stört in dieser Nacht unsere verdiente Ruhe. Dem wehleidig Flehen um Hilfe geben wir nach und folgen der Erscheinung, welch uns zu einer kleine Höhle weiter nördlich führt. In einer kleinen Kammer des höheren Systems liegen die knorrigen Überreste des Geistes. Der Geist ist Brunhilde Graten, die vor langer Zeit bei der Expeditionen Dagmar von Wittgensteins (der nächste Faden)vom selbigen ermordet wurde. Er brachte die gesamte Expedition um, als der Meteorit entdeckt wurde. Man erinnert sich, dass die Familie von Wittgenstein ein Gut unweit von Kemperbad besitzt und ein altes aber heruntergekommenes Adelsgeschlecht ist. Der Geist fordert uns auf die Knochen zur Ruhe zu betten und in Sigmars Namen den Warpstein aus den Klauen des Wahnsinnigen zu entreißen. Statt Etelka treffen wir hier zunächst auf eine Bande von Skaven - überraschend aber nicht wirklich verwunderlich.

Wir kehren zurück zur Signalstation um eine Spur weiter zu Verfolgen und  können uns  Zugang zum geheimen Labor von Dagmar von Wittgenstein verschaffen. Dort finden wir viele Aufzeichnungen über die Nekromantie, Astrologie und Alchemie. Unter diesen Aufzeichnungen befinden sich auch eine Weissagung des dunklen Zeitalters, die auf die Warpsteine hindeuten, sowie astronomische Aufzeichnungen zum Sternenhagel über dem Narn. Dagmar von Wittgensteins Tagebuch endet mit der Beschreibung zum Aufbruch zur Bergung des Steines in den "Kahlen Hügeln" vor 120 Jahren.
Beim durchsuchen der magischen Skripte und Faktoten werden wir von der plötzlich auftauchenden Etelka Herzen  unterbrochen. Manchmal kann man sich Verfolgungen auch sparen, nur leider weiß man das nicht vorher. Ein langwieriger und kräftezehrenden magischer Kampf entbrennt, der aber finale für uns entschieden werden kann.